From pain to profit: Optimizing store returns for the omni-channel era

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From pain to profit: Optimizing store returns for the omni-channel era

Die Konsumenten, die in ihrem digitalen Leben an reibungslose Abläufe gewöhnt sind, erwarten dieselbe Flexibilität auch beim Online-Shopping. Diese Erwartungshaltung geht über den Kaufbutton hinaus und umfasst einen entscheidenden Berührungspunkt: die Retouren.

Laut den neuesten Daten der NRF werden im Jahr 2025 voraussichtlich 19,3 % der Online-Verkäufe zurückgegeben, was einem ausstehenden Betrag von insgesamt 849,9 Milliarden US-Dollar entspricht. Die Retourenquoten im Online-Handel sind im Durchschnitt 21 % höher als die allgemeinen Quoten und können in Branchen wie der Modebranche bis zu 40 % erreichen.

Heutige Kunden erwarten reibungslose Abläufe. 72 % der Verbraucher kaufen eher bei Einzelhändlern ein, die für Rücksendungen keine Verpackung oder kein Etikett vorschreiben, was zu mehr Online-Käufen und Rückgaben im Geschäft führt.

Das Nichterfüllen dieser gestiegenen Erwartungen kann kostspielig sein. Hohe Retourenquoten wirken sich direkt auf die Rentabilität aus, während negative Erfahrungen mit Retouren im Geschäft die Kundenzufriedenheit beeinträchtigen und den Ruf der Marke schädigen können. Während die Retourenmengen steigen, hinkt der Lagerumschlag oft hinterher. Etwa die Hälfte der Einzelhändler (49 %) gibt an, dass die Wiedereinlagerung zurückgesendeter Artikel 6 bis 10 Tage dauert, doch 19 % sagen, dass sich dieser Zeitraum verkürzen muss, um die Gewinnmargen zu halten.

Einzelhändler können es sich nicht leisten, dass Retouren ihre Rentabilität schmälern. Durch die Anwendung eines strategischen, datengestützten Ansatzes im Retourenmanagement können Einzelhändler diese Lücke schließen und einen potenziellen logistischen Schwachpunkt in einen Motor für Loyalität und Wachstum verwandeln.
 

Aufbau einer erfolgreichen Renditestrategie

Eine erfolgreiche Renditestrategie beruht auf vier Kernpfeilern: 

  • Rückgaberichtlinien, die flexibel sind und über alle Omnichannel-Touchpoints hinweg gelten.
  • Hervorragendes Kundenerlebnis bei Retouren
  • Befähigung der Filial- und Lagermitarbeiter zur Verwaltung von Retouren
  • Ein Retourenprozess, der in andere Teile des Lieferketten-Ökosystems integriert ist und die finanzielle Rückgewinnung und Rentabilität maximiert.

Mit anderen Worten: Effektives Return-Management hängt von Menschen, Prozessen und Technologie ab.

 

1. Wesentliche Merkmale einer „Omni“-Richtlinie: Klarheit, Konsistenz und Flexibilität

Das Herzstück jeder erfolgreichen Renditestrategie ist eine klare, konsistente und flexible Vorgehensweise. Diese Richtlinie sollte alle Kanäle berücksichtigen – Online-Kanäle, stationäre Geschäfte und Marktplätze –, um sicherzustellen, dass Kunden unabhängig davon, wie sie mit Ihrer Marke interagieren, ein einheitliches Erlebnis genießen.

Diese Beständigkeit schafft Vertrauen bei den Kunden und fördert so Vertrauen und Loyalität. Flexibilität ist ebenso wichtig. Daher bieten wir unseren Kunden verschiedene Rückgabemöglichkeiten an, darunter die Abgabe im Geschäft, die Rücksendung per Post und die Nutzung dafür vorgesehener Abgabestellen.

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2. Verbesserung des Kundenerlebnisses: Komfort, Transparenz und Personalisierung

Neben einer klar definierten Unternehmensrichtlinie ist ein außergewöhnliches Kundenerlebnis von größter Bedeutung. Ihr Retourenportal kann die Einleitung von Retouren vereinfachen, ohne zusätzlichen Aufwand für Ihr Kundenservice-Team zu verursachen, während verschiedene karton- und etikettenfreie Retourenmethoden den Retourenprozess optimieren.

Die Rückgabe im Geschäft kann durch QR-Code-Rückgabe und spezielle Selbstbedienungskioske optimiert werden, wodurch Wartezeiten verkürzt und die Mitarbeiter für komplexere Kundeninteraktionen freigestellt werden.  Amazon hat die Messlatte für reibungslose Rückgabeprozesse hoch gelegt. Warum also nicht auch im eigenen Geschäft ein ebenso problemloses Erlebnis bieten und so von der hohen Kundenfrequenz profitieren?

Transparenz während des gesamten Rückgabeprozesses ist gleichermaßen entscheidend. Eine transparente Nachverfolgung des Rückgabestatus und eine proaktive Kommunikation über die Rückerstattungsabwicklung halten die Kunden auf dem Laufenden.

Durch Personalisierung lässt sich das Kundenerlebnis noch weiterentwickeln, sodass sich Retouren weniger wie reine Transaktionen und mehr wie Kundenrepräsentation anfühlen. Durch die Nutzung von Kundenpräferenzen und Bestellhistorie können Unternehmen maßgeschneiderte Rückgabelösungen anbieten und proaktiv Ersatz oder Umtausch vorschlagen.

Und das Beste daran? Wenn den Kunden ein besseres Rückgabeerlebnis im Geschäft geboten wird, ist die Wahrscheinlichkeit viel höher, dass sie sich auch umschauen und etwas anderes kaufen. Fast 70 % der Käufer geben an, nach einer positiven Rückgabeerfahrung mehr bei einer Einzelhandelsmarke zu kaufen. Diese Kunden ins Geschäft zu locken – selbst wenn es sich nur um eine Rückgabe handelt – ist eine hervorragende Möglichkeit, den Kundenverkehr anzukurbeln und zusätzliche Umsätze zu generieren. 
 

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3. Stärkung der Mitarbeiter in Filialen und Lagern: Schulung und Technologie

Die Mitarbeiter im direkten Kundenkontakt spielen eine entscheidende Rolle bei der Gestaltung des Rückgabeerlebnisses im Geschäft. Es ist unerlässlich, sie mit der richtigen Ausbildung und Technologie auszustatten. Die Mitarbeiter sollten umfassend in Bezug auf Rückgaberichtlinien, Systeme und Fehlerbehebungsverfahren geschult werden, damit sie Rückgaben im Geschäft effizient und einfühlsam bearbeiten können.

Der Zugriff auf Echtzeit-Kunden- und Bestandsdaten kann die Retourenabwicklung optimieren und die Mitarbeiter in die Lage versetzen, systemgestützte Entscheidungen über die Bestandsverwendung zu treffen – d. h. wie der Artikel an den nächsten, besten und margenstärksten Vertriebskanal weitergeleitet werden soll.

 

4. Maximierung von Rückgewinnung und Rentabilität: Bestandsmanagement, Recommerce und Datenanalyse

Bei effektivem Management können Omnichannel-Returns zu einer Quelle der Umsatzbindung werden, anstatt die Gewinne zu schmälern. Die Echtzeitverfolgung zurückgesendeter Waren ist der Schlüssel zu einer effizienten Bearbeitung und Wiedereingliederung der Güter.

Die Smart Disposition-Technologie von Blue Yonder leitet beispielsweise zurückgesendete Waren intelligent an den profitabelsten Bestimmungsort weiter, sei es zurück ins Regal, in einen Online-Shop, in eine andere Filiale, in ein Outlet oder in ein Distributionszentrum.

Recommerce- und Kreislaufwirtschaftsinitiativen bieten weitere Möglichkeiten zur Maximierung der Rückgewinnung. Zurückgesendete Artikel können aufgearbeitet und weiterverkauft werden, oder Unternehmen können Partnerschaften mit Wiederverkaufsplattformen eingehen, um vom wachsenden Gebrauchtwarenmarkt zu profitieren.

Schließlich ist die Datenanalyse für die kontinuierliche Verbesserung unerlässlich. Die Analyse von Retourendaten kann wertvolle Einblicke in das Kundenverhalten, die Produktqualität und die betriebliche Effizienz liefern. Diese Erkenntnisse können genutzt werden, um den Lagerbestand zu optimieren, Preisstrategien zu verfeinern und den Kundenservice zu verbessern.

 

Das beste Rückgabeerlebnis im Geschäft bieten

Bei der Beurteilung Ihrer Fähigkeit, ein reibungsloses Rückgabeerlebnis im Geschäft zu bieten, sind mehrere Faktoren zu berücksichtigen:

  • Ihre Zielgruppe – Wie sieht ihr Kaufverhalten über verschiedene Kanäle aus? Welche Erwartungen haben sie im Hinblick auf Omnichannel? Wie lässt sich der Umsatz durch die Förderung von Omnichannel-Verhalten steigern?
  • Ihre Renditetrends & Einblicke – Wie hoch ist Ihre durchschnittliche Rendite? Rücklaufquoten nach Vertriebskanal? Wie schneiden sie im Vergleich zu Branchenstandards ab? Höhere Rücklaufquoten/-volumina und eine erhöhte Komplexität können oft eine dedizierte Lösung für die Retourenabwicklung rechtfertigen.
  • Ihre aktuellen Rückgabeprozesse im Geschäft – Was können Sie derzeit mit Artikeln tun, die an ein Geschäft zurückgegeben werden? Haben Sie Sofortrabatte oder unübersichtliche Stapel verkaufsfähiger Ware? Wie stehen Ihre Mitarbeiter im Geschäft zur Bearbeitung von Retouren?
  • Ihre Technologie & Software – Welche Systeme haben Sie im Einsatz oder benötigen Sie gegebenenfalls? Wie kommunizieren sie untereinander relevante Bestellinformationen, damit jeder Kunde und Mitarbeiter über die relevanten Informationen verfügt, die er benötigt, um Frustration (d. h. Reibung) zu vermeiden? Prüfen Sie, ob Ihr Kassensystem (POS), Ihr Auftragsverwaltungssystem (OMS), Ihr Retourenverwaltungssystem (RMS) und Ihr Lagerverwaltungssystem (WMS) optimal zusammenarbeiten, um Ihre Retourenprobleme zu lösen.
  • Ihre Kundenzufriedenheit bei Omnichannel-Retouren – Wie gut gelingt es Ihnen, überzeugende Retourenerlebnisse trotz komplexer Omnichannel-Anforderungen zu schaffen?
  • Ihre finanzielle Rückgewinnung aus Warenrücksendungen – Wie viel Wert können Sie aus zurückgesendeten Waren zurückgewinnen? Können Sie Artikel systematisch und intelligent an die margenstärksten Vertriebskanäle weiterleiten?

 

Renditen als strategische Chance neu denken

Omnichannel-Retouren sind nicht nur eine logistische Herausforderung; sie stellen eine strategische Chance dar, Kundenbindung aufzubauen, den Markenruf zu verbessern und die Rentabilität zu steigern. Durch die Anwendung einer ganzheitlichen Strategie, die eine klare und flexible Unternehmenspolitik, handlungsfähige Mitarbeiter, technologiegetriebene Effizienz und ein Bekenntnis zur Kundenorientierung umfasst, können Unternehmen die Rendite von einem potenziellen Schwachpunkt in eine Quelle des Wettbewerbsvorteils verwandeln.

Statt Retouren als notwendiges Übel zu betrachten, sollten Unternehmen sie als wertvollen Berührungspunkt in der Customer Journey begreifen, der dauerhafte Beziehungen fördern und zu einer nachhaltigeren und profitableren Zukunft beitragen kann.

 

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