Die Daten deuten darauf hin, dass dies bei den nicht zum Kerngeschäft gehörenden Dienstleistungen (d. h. Bei Dienstleistungen außer Lagerhaltung/Transport/Bestandsverwaltung/Auftragsabwicklung, die derzeit von weniger als der Hälfte der von uns befragten Einzelhändler an Logistikdienstleister ausgelagert werden, besteht in den kommenden Jahren ein enormes Wachstumspotenzial. Bei allen abgefragten Funktionen gaben mindestens 21 % der Einzelhändler an, Outsourcing in Betracht zu ziehen, und in einigen Bereichen war diese Zahl deutlich höher.
Die Nachfrage der Einzelhändler nach ausgelagertem Auftragsmanagement könnte sich beispielsweise nahezu verdoppeln, da 30 % der Einzelhändler angeben, dass sie in den nächsten 5 Jahren den Einsatz von Logistikdienstleistern für die Auftragsabwicklung in Betracht ziehen würden.
Analysedienstleistungen wurden am häufigsten als zukünftige Verantwortung von Logistikdienstleistern (LSP) angesehen (39 % der Führungskräfte im Einzelhandel), gefolgt von Auftragsmanagement (30 %), Technologieintegration (27 %) und Zollabfertigung (26 %).
Die Marktdynamik hinter dem Wandel
Unsere Recherchen ergaben, dass der Markt für Einzelhandelslogistik in zwei Bereiche unterteilt ist. Etwas mehr als die Hälfte der Einzelhändler (52 %) sehen ihre Logistikdienstleister als strategische Wegbereiter. Die übrigen nicht.
Was sich zeigt, ist, dass LSPs, die über die grundlegenden Anforderungen ihrer Einzelhändler hinausgehen, an Boden gewinnen. Sie integrieren sich immer stärker in die Geschäfte ihrer Kunden, binden mehr Kunden und gewinnen mehr Neukunden. Das erfordert natürlich in erster Linie Beständigkeit und Effizienz, aber es ergibt sich auch aus der größeren Vielfalt an Dienstleistungen, die sie anbieten können. Laut den Umfrageergebnissen legen Einzelhändler mehr Wert auf Flexibilität und Reaktionsfähigkeit als auf Kosteneffizienz.